Der Mamitag

 

war wieder sehr berührend und für die Kinder, die dann noch ein Eis in der Eisdiele bekommen, ganz besonders toll

 


„In meinem Herzen hat ein jeder Platz,
meine kleine Schwester aber doppelt und dreifach.“
(unbekannt)

 

Mal wieder bewegt von einem Mamitag für WUNDERbar g.V.

 

Die drei Wochen alte Donya brauchte Kleidung,
ihre Geschwister Wintersachen und Schuhe.

 

Weitere zehn Frauen konnten Heike und ich diesmal unterstützen und ihnen einen schönen Nachmittag einrichten.

 

(Dank der Mitglieder und Spender von WUNDERbar g.V.)

 

„Für ein paar Stunden aus der tristen Stadtrandsiedlung rauskommen, das tut so gut“, sagt Sona aus Aserbaidschan.

 

Sie isst ganz langsam und bedächtig ihr Kuchenstück,
so, als möchte sie diesen Moment anhalten
- jede Sekunde genießen.

 

Diesmal sind viele Frauen eher ruhig, denn sie wissen bereits, dass sie Deutschland bald verlassen müssen.

ABSCHIEBUNG. Ein Traum zerstört, so viel Dramen in jeder einzelnen Geschichte und das Leben muss trotzdem irgendwie weitergehen.

 

Aber sie nehmen die Liebe mit.
Wie sehr sich die Töchter um ihre Mütter kümmern, das ist mir immer wieder extrem aufgefallen.
Ganz besonders die Mädchen der Siedlungen kommen sofort zu Heike und mir gerannt,
holen sich ein paar Streicheleinheit, etwas Zuwendung
und erbitten dann höchsten etwas für die Mama - die beste Mama der Welt.

 

„Eine Schwester kommt selten allein.
Ein Bruder auch nicht.
Reicht aber“.
(unbekannt)


„Ist die Armut groß,
so sind wir glücklicherweise viele,
um sie zu tragen.“
(Sprichwort aus Lappland)

 

 

 

 

 

„Mit ZU TRAGEN“
halfen heute Christina (Kinderschutzbund/Schifferstadt),
Christian (Möbelhalle Dannstadt),
Fam. Schleicher (Pfalzmarkt),
das Personal im Lidl (welches durch uns auch immer etwas gestresst wird …)
und Heike (aus Waldsee), als weitere Begleitperson und Fahrerin – DANKEschööön!

 

Denn auch im November habe ich für WUNDERbar g.V. wieder einen MAMI-Tag veranstaltet und erneut Mütter aus Stadtrandsiedlungen abgeholt.

In verschiedenen Läden konnten sie sich mit Kleidung, Lebensmitteln und Haushaltwaren eindecken.

 

Mariam, Tamta, Ekatarine, Seribana, Anke, Natia und weitere Frauen freuten sich total, mal das Siedlungsdasein für ein paar Stunden verlassen zu können und Dinge zu erhalten, die sie dringend brauchten ( Winterjacke, Kinderschuhe, Bettwäsche, Trinkgläser usw.) und Frischwaren bei Lidl.

 

Doch am meisten schwärmten alle vom gemeinsamen Kuchenessen im Pfalzmarktcasino.

„So ein besonderer Tag, ……….. so ein besonderer Tag“, sagten sie immer wieder und Erkan klatschte dazu freudig in die Hände.

 

Ausnahmsweise durfte der zehnjährige Junge zum Mami-Tag mit, da sich für das schwerstbehinderte Kind keine geeignete Betreuungsperson fand. Mir war es aber wichtig, dass gerade seine Mutter auch mal zu einem Mami-Tag mitkam. Die beiden waren darüber dann so glücklich.

Als wir nach paar Stunden wieder zur Siedlung zurückkehrten, rannten die Kinder ihren Müttern entgegen und halfen gleich, die vielen Tüten zu tragen.


Und …es kamen sogar die Ehemänner, halfen und bedankten sich.
Das war diesmal neu ….schön …geht doch !

 

Mitmenschen sind wir nur, wo wir helfen.“
(Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger)



Mami-Tag - es war wieder sehr berührend und die Frauen waren dankbar. Besonders gut gefallen hat ihnen jedoch auch die Kafeepause am Fischerweiher in Schifferstadt. Es hat leider nur noch für ein Getränk ohne Essen gereicht, aber auch das haben sie sehr genossen. Dafür haben wir  später noch im Discounter eingekauft, Obst und Gemüse für die ganze Familie.



Mami-Tage

 

sind Tage, wo WUNDERbar g. V. bedürftige Frauen aus Siedlungen holt und ihnen zu Kleidung, Schuhen oder Küchenuttensilien verhilft. Auch Eis essen oder der Besuch im Supermarkt wird eingeplant. Bewusst dürfen die Kinder nicht mit, so dass die Frauen konzentriert wählen können, was sie benötigen (ohne ständig durch Kinder wieder abgelenkt zu werden).

 

Gerade die eine Stunde, wo wir dann auch gemütlich zusammen einen Tee oder Kaffee trinken, scheint den Frauen viel zu geben. ACHTUNG - RESPEKT - MITEINANDER.

 

WUNDERbar g. V. kann nicht die aktuellen Sorgen lösen, aber Menschen ein paar Stunden "schöne Zeit" schenken, dass geht und das werden wir auch beibehalten - mit LIEBE.

Sechs weitere Frauen, z. B. Abeeh und Mahea aus Syrien,  wurden in ihrer Siedlung mit meinem Van abgeholt, zum Laden des Kinderschutzbundes nach Schifferstadt gefahren und durften sich dort aussuchen (kostenlos) was sie derzeit am dringensten benötigten.  Auch Sadia und Nadira aus Somalien waren dabei.

Da Ramadan vorbei ist, habe ich die Mamies im "Pfalzmarkt-Casino Mutterstadt" noch zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Das fanden sie soooo tollll! Hat ihnen sehr gut getan.

Danach durfte jede noch in Discountern wie DM und Lidl für ca. 20 E pro Familie einkaufen, auch das klappte gut. (Auch wenn es dann doch wieder mehr wurde ...).  Daher ein ganz großes DANKE an meine lieben Mitglieder und Spenderinnen, durch die solche Aktionen überhaupt erst machbar sind.

Aber auch besonders schön war wieder die persönliche und liebevolle Abschieds-Umarmung - im gegenseitigem Respekt - spätestens jetzt glänzten alle Augen.