Es wurden inzwischen fast tausend T-Shirts in ganz Deutschland verschickt,

auch nach Elze,

Mannheim,

Backnang,

Syke,

Leizig,

Berlin und Köln usw.

 



"Wer in der Schule den Kindern die Tränen trocknet,
ist der bessere Pädagoge."
(Georg Skrypzak )

 

Fast 50 Kinder freuten sich im Juli 2018
dass sie dank neuer Schul-Schuhe jetzt wieder die Schule besuchen können,
ihr Schuldirektor hat sich für sie eingesetzt
und unsere Vereinsmitglieder von WUNDERbar g.V. Dannstadt haben ihn gerne unterstützt.

 

(Ohne Schul-Schuhe oder Schulkleidung ist kein Schulbesuch möglich)


Nimmi hat alles organisiert - ein großes Lob, schön, dass es Menschen gibt, die sich Zeit nehmen um Mitmenschen in Not zu helfen - WUNDERbar!

 

"Bewahren von Dankbarkeit besteht darin,
daß ich für alles,
was ich Gutes empfangen habe,
Gutes tue."
(Albert Schweitzer )

Fotos (C) Nimmi


Ich konnte durch WUNDERbar g.V. zwanzig Kindern aus ganz armen Familien zu Schuhen verhelfen und jedes Kind bekam auch ein eigenes Schulbuch.


Auch im Oktober: Sachspenden abholen - Sachspenden hinbringen. Diese beiden Frauen freuten sich heute total über Koffer, die gefüllt mit weiteren Sachspenden waren - DANK EUCH, liebe Spender(Innen), war es möglich!


Der September war geprägt von vieeelen Fahrten - hin und her - Spenden holen, bringen und wieder neue holen .....Es gibt Arbeiten, die ich einfach nicht jedesmal posten kann oder will, aber doch mit ein bis zwei Tagen pro Woche ins Gewicht fallen. Heute abend z. B. schnell noch Koffer nach Ludwigshafen fahren, eine Familie braucht dringend welche ...

Zum Glück habe ich so viele nette Unterstützer(innen), ohne die ginge es gar nicht - DANKE!!



„Kinder brauchen viel Liebe und Beispiel und sehr wenig Religionslehre“.
(Carl Hilty)

 

Die Bewegungs- und Begegnungsanlage „Alla Hopp“ SCHWETZINGEN
ist ein wunderbarer Spielplatz für Kinder, welcher 2015 durch die Dietmar Hopp Stiftung, im Rahmen eines 40zig Millionen-Förderprojektes, entstanden ist.

Parkplatz- und Anlagennutzung sind kostenlos.

 

Die ganze Anlage ist in einem sehr gepflegten und ordentlichen Zustand. Es gibt genügend Toiletten, Sitzmöglichkeiten und auch eine Bewirtung zu moderaten Preisen. Man kann sich aber auch selbst versorgen und es macht Spass, viele Stunden hier zu verbringen.

Selbst mit einer weiteren Anreise rentiert sich ein „Alla Hopp-Tag“.

 

Unser Verein WUNDERbar g. V. hat am Samstag achtzehn Kinder und drei Mütter aus einer Stadtrandsiedlung von Ludwigshafen nach Schwetzingen gefahren und mit ihnen einen herrlichen Sommertag verbracht.
Mein Dank gilt auch Reiner, Alfred und Sigrid, die diesen Tag mit möglich machten.

 

Viele dieser Kinder sind seit ein oder zwei Jahren in Deutschland und gut integriert. Sie sprechen alle sehr gut deutsch, lieben Deutschland, die Schule und ihre ganzen Freunde(innen) und müssen doch in den nächsten drei bis vier Wochen Deutschland verlassen.
Ausweisung.

 

Ich hoffe, sie nehmen diesen, für sie einmaligen und besonderen Tag, als dauerhafte glückliche Erinnerung mit.

Das Gequietsche, Gekicher, Staunen und Lachen bei ihnen zu beobachten, hat uns sehr berührt. Und auch, wie sie sich gegenseitig immer wieder halfen und unterstützten.

 

„Wer glücklich war, der wiederholt sein Glück im Schmerz“.
(Johann Wolfgang von Goethe)

 

Wir sind froh, dass wir den Kindern vor der Ausweisung noch so einen Freudentag ermöglichen konnten – und auch DANKE an die Stiftung, die so schöne Anlagen zur kostenlosen Nutzung gebaut hat.

A l l a H o p p - bedeutet auch in etwa: ….Auf geht’s, …schauen wir mal, …..lass den Kopf nicht hängen, …sei nicht traurig, …. weiter geht’s -
Alla Hopp –

„Kinder sind die Flügel des Menschen“.
(aus Arabien)


Kinderwagen für syrische Familie hingebracht und schon ist Mohannad (1) eingeschlafen. Seine Schwesterchen Nagham (5) und Bruder Taem (6) freuen sich über die neuen Malstifte und einiges mehr ...

Denn es gibt auch noch Nada (12), Madlen (11), Abdelrahman (10), Hasan (9), Taem (6) und bald ein weiteres Geschwisterchen. Mama Hana ist knapp 30 Jahre alt .........und braucht wirklich Unterstützung. Ich frage mich, wie sie das alles schafft - aber zumindest sind sie hier in Sicherheit vor Krieg und Terror. Und die Kinder sind so was von lieeeb ....!!!


Mami-Tage

Fünf Frauen wurden in Ihrer Siedlung mit meinem Van abgeholt, zu Kerstin nach Schifferstadt gefahren und durften sich dort aussuchen (kostenlos) was sie derzeit am dringensten benötigten. Da Ramadan ist, habe ich diesmal auf eine Eiseinladung verzichtet und sie nach dem Ausflug wieder nach Hause gefahren. Danke KERSTIN KÖLLNER, die diese Aktion ermöglicht hat. Auch die persönliche und liebevolle Umarmung hat jeder Frau gut getan - im gegenseitigem Respekt.


Dieses Baby bekam einen schönen Kinderwagen - durch WUNDERbar g.V.

(Danke an die Spenderin aus Assenheim)

 

Und ein weiteres Fahrrad (aus Spendenpool) für diesen Jungen, der jüngere Bruder erhielt dafür sein altes Rad und freute sich auch.



Dank einer sehr großzügigen Spende von Möbelhalle Christian Lehr in Dannstadt, konnten von mir  viele Neuankömmlinge mit Bettdecken, Bettwäsche und auch Koffern, Rucksäcken sowie Schuhen (2 Kisten voll) versorgt werden. Und wisst Ihr, was mit am schnellsten "rausgesucht" war: KUSCHELTIERE !!

Auch die "großen Jungens" freuten sich sooo sehr über ein Kuscheltier ...nein, nicht öffentlich ...aber schwupss, war jeweils eines doch unter den Kissen verschwunden ...wie schön, danke liebe Conny und Sonja, die extra alle gewaschen hatten.






Sterne funkeln über Gleis 2

 

und scheinen auf die Flüchtlingskinder, die jetzt vermehrt auch in unserer Region kommen.
Ich treffe auf Mütter, die in ihrer viel zu dünnen Kleidung durchgefroren und mit ihren Kräften total am Ende sind, komplett erschöpft. Was sie wohl durchgemacht haben? Besser, ich weiß es nicht ………unendliches Mitgefühl erfüllt mich.
Ich nehme ein Baby zu mir, es ist federleicht und seine kleinen Händchen sind kalt. Zu Essen hatte diese syrische Familie schon länger nichts mehr, erfahre ich. Während weitere Bahnhofshelfer ein Fläschchen zubereiten, spreche ich mit dem syrischen Baby, erkläre auf deutsch/pfälzisch dass es noch ein bisschen dauert ……….da beginnt es zu lächeln und es ist, als ob es mir zuflüstern möchte … Geduld …Geduld ……..
Ja, es ist mir schon oft aufgefallen, sobald man sich den Flüchtlingskindern liebevoll zuwendet, beginnen sie zu lächeln. Keines „fremdelt“, sondern sie sind sehr zutraulich, offen und freuen sich beachtet zu werden.
Lächeln, als ob auch sie etwas geben möchten. Zurückgeben. Und ich empfinde, dass sie mehr geben, als sie erhalten haben.
Ihr Lächeln ist so rein, es kommt so von innen und wird von einem Leuchten in den Augen begleitet.
Fotografieren konnte ich es noch nie…weil man halt in diesem Moment einfach nicht fotografieren kann. Es ist nur ein Bild fürs Herz. Darin bleibt das wundervolle Lächeln der Flüchtlingskinder nun ewig abgespeichert. Wenn ich die Augen schließe, an sie denke, sind die berührenden Bilder der lächelnden Kinder sofort da und schenken mir Kraft. Es ist wie ein Weihnachtswunder. Mein Gott, was sind da derzeit für Schätze unterwegs.
Mögen sie hoffentlich auf Menschen treffen, die ihre Liebe sehen, ihren Wert erkennen, das Gute in ihnen fördern.
Mir ist überhaupt nicht mehr kalt am Gleis 2 – die Flüchtlingskinder haben mich gewärmt.


Die Deutschen waren`s ..


„Die Deutschen waren`s“,

tönte die Verkäufern im Mini-Supermarkt und schob mir das letzte Paket Hundetrockenfutter über die schmale Ladentheke. „Die Deutschen, die füttern ständig. Hundefutter ist jetzt ausverkauft.“
„O.K., dann nehme ich halt nur dieses eine Paket“, antwortete ich und führte meinen Abendspaziergang rund um die bulgarische Hotelanlage fort.
Schon im Vorfeld waren mir einige Straßenhunde aufgefallen und ich hatte mich schnell entschlossen, ein bisschen für sie zu sorgen, zumindest so lange ich hier war. Mit der einen Packung würde ich zwar nicht weit kommen, aber vielleicht konnte ich noch in der nahen Stadt Varna einkaufen gehen.

„Was der Hund uns Menschen an Liebe, Zutrauen und Verlässlichkeit geschenkt hat, können wir ihm in tausend Jahren nicht wirklich zurückgeben. Aber versuchen sollte es der Mensch.“ (Stefan Wittlin / Hundetherapeut)

Bald entdeckte ich auch wieder ein paar herumstreunende Tiere und lockte sie an.
Meine Tüte mit den kleinen bunten Futterringen wurde kurz beschnuppert und dann kamen Hundeblicke, die zu sagen schienen: „Haste nix besseres?“

Aber hallo, ich bin hier als Touristin und kann ja wohl nicht anfangen im Hotel Hundefutter selbst zu kochen.

„Die Deutschen waren`s“, hörte ich erneut und erschrocken über diese gleichen Worte blickte ich mich um. Eine alte Frau harkte ihren kleinen Vorgarten und hatte dabei wohl meine Hundefutteraktion beobachtet. Sie stützte sich dann auf ihre Harke auf und blickt freundlich zu mir rüber:
„Zuerst haben nur die deutschen Touristen die Straßenhunde gefüttert, aber jetzt füttern wir sie auch“, und ein wohlgesonnenes Kopfnicken deutete auf das kleine Rudel.

Im fast perfekten deutsch erklärte sie mir weiter: „Früher haben wir die Deutschen, wegen ihrer Fürsorge zu den Tieren, ausgelacht und viele von uns haben sogar darüber geschimpft.
Aber das hat sich geändert. Jetzt füttern wir die Straßenhunde regelmäßig und manche aus unserem Ort gehen sogar mit den Hunden am Meer entlang spazieren.“

Dann betrachtete die Frau noch irgendwie mitleidig mein Päckchen mit dem Trockenfutter und wand sich wieder ihrer Gartenarbeit zu.

Ich war total erstaunt und hätte in diesem Moment doch zu gerne gewusst, wie man mit Straßenhunden spazieren gehen kann, aber ich akzeptierte auch ihren Wunsch nach Gesprächsbeendigung.

Mir kam Hildegard von Bingen in den Sinn, die lehrte: „Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.“

Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Bus nach Varna Stadtmitte, denn auch hier gab es viele Straßenhunde. Ich plante den Einkaufsbummel und die Stadtbesichtigung mit einer Tierfütterung zu verbinden.
Doch auch in der Stadt sah ich dieses Jahr das erste Mal immer wieder Menschen, die die Straßenhunde fütterten. Ein junges Mädchen, ein alter Mann und dann auch ein Vater mit seinen beiden Söhnen.

Die drei aßen aus braunen Papiertüten und warfen davon auch den Straßenhunden zu, die sich sofort darüber hermachten.

Einer der Hunde kam mal zu mir herüber, schnupperte kurz an meinem Futter und trollte sich sofort wieder.

Ein junges Mädchen saß auf einer Bank in meiner Nähe und sie lachte über mein frustriertes Gesicht: „Unseren Straßenhunden geht es jetzt viel besser. Die Deutschen haben uns viel vermittelt und vorgemacht. Inzwischen gibt es aber auch bulgarische Vereine, die sich richtig gut um die weiteren Bedürfnisse der Straßenhunde kümmern, sie z. B. auch medizinisch versorgen.“ Dann sprang sie auf und schlendert mit einem entgegenkommenden jungen Mann davon.

Ich ging weiter, in einen kleinen Park und dort fiel mir ein schöner, fast weißer Hund auf. Ich rief ihn einfach und er kam sofort. Er fraß dann auch ein bisschen von dem mitgebrachten Futter, aber er suchte mehr meine körperliche Nähe. Seine Schnauze berührte mich sanft und dann war mir plötzlich alles egal, ich musste ihn umarmen. Der Verstand sagte mir: „Das kannst du nicht machen, er ist ein Straßenhund!“, und mein Herz sagte: „Oh, wie schön.“

„Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat“ (Roger Cara)

Ich wollte Tiere füttern, oder ihnen etwas Gutes tun …….aber ich erhielt mal wieder viel mehr, als ich selbst gegeben hatte.
Liebe, Respekt, Dankbarkeit und Würde: „Die Deutschen waren`s“, hallte mir noch einige Zeit in den Ohren und ich bin sehr stolz darauf, so eine DEUTSCHE zu sein.

Nachtrag:

„Wenn ein Hund nicht auf Sie zulaufen mag, nachdem er Ihnen ins Gesicht geblickt hat, sollten Sie nach Hause gehen und Ihr Gewissen überprüfen.“ (Verfasser –mir- unbekannt)

Warum schaute mich die Frau und auch ein paar Straßenhunde so komisch wegen dem Trockenfutter an?
Zu Hause erfuhr ich, dass die billigen Discounterhundefutter oft verarbeitete ganze Eintagsküken enthalten - ja, genau, die männlichen Küken der Legehennen, die angeblich auf dem Müll landen.

Alles ist miteinander verbunden, alles ein Teil des Ganzen. Wird ein Teil misshandelt oder geschädigt, fällt es auch auf das Ganze zurück. Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen. Es ist wichtig, auch weiterhin Vereine zu unterstützen, die dem Wohle der Tiere verantwortlich dienen.



trotz Köln ...

Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen, aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen. ( Joseph Joubert)

Trotz Köln

habe ich wieder meinen Van voll gepackt und ein weiteres Fahrrad, über zwanzig Rucksäcke, Koffer, Taschen, sowie, dank Natice, auch für alle Jungs Duschgel, neue Zahnbürsten und Zahnpastatuben zum Messplatzcamp Ludwigshafen gefahren.

Aber diesmal ist es mir sehr schwer gefallen.
Es waren eben doch Flüchtlinge, die sich in Köln und auch anderen Städten so widerwärtig verhalten haben.

Was Silvester in Köln und anderen Städten passiert ist, geht gar nicht und wenn es nach mir ginge, würde auch jeder Flüchtling sofort ausgewiesen, der sich Frauen gegenüber so verhält.

Ich kann meine Zeit, weiß Gott, auch anders verbringen und statt syrische Flüchtlinge lieber deutsche Kinder unterstützen, aber das mache ich ja sowieso.
Denn das eine schließt das andere nämlich nicht aus.

Viele syrische oder afghanische Mütter und Väter mussten Hab und Gut verkaufen, damit sie die Schlepper bezahlen und so die Söhne nach Deutschland kommen konnten. Wenn diese dann in Sicherheit waren und auch durch deutsche Helfer(innen) etwas Unterstützung erhielten, war das ein Lichtblick für sie. Das Kind lebt – hat das Meer überlebt – und es gibt in dem fremden Land jemanden, der ihm hilft.

Ich habe mich entschieden Flüchtlingen zu helfen, weil ich dem Leben gegenüber dankbar bin, dass ich meine Söhne und Tochter nicht außer Landes schicken muss, damit sie in Sicherheit sind. Und wenn es so gewesen wäre, dann hätte ich mir gewünscht , dass es dort irgend jemanden gibt, der ihnen hilft.

Und ich werde weiter helfen, da für alle meine Entscheidungen mein eigener persönlicher Eindruck der Maßstab ist.

Ich habe viele junge Syrer und Afghanen in den letzten Monaten in Mannheim und Ludwigshafen persönlich kennen gelernt und die waren mir und auch anderen Frauen gegenüber stets sehr höflich und respektvoll.

Beim verteilen von Spendenartikeln ist mir immer wieder aufgefallen, wie gut die Männer auch gegenseitig damit umgingen, wenn z. B. der eine die schönere Reisetasche und der andere nur den billigen Rucksack bekam.
Der eine ein Fahrrad, der andere keins. Der eine ein Kopfkissen und der andere nur ein kleines Badetuch.
Es gab nie Kampf oder Streitereien bei dem Spendenverteilen, das habe ich bewundert.

Auch auf dem Bahnhof haben wir immer wieder Gruppen von jungen Männern versorgt und erlebten fast nur Höflichkeit, Dankbarkeit und Zurückhaltung. Obwohl Flüchtlinge hungrig waren, wollten sie ein zweites, weiteres Brot erst dann nehmen, wenn wir erklärten, dass genügend da, sei auch für die nächsten.
Obwohl sie müde waren, sprangen sie stets auf, um mir einen Platz auf der Bank anzubieten. Unsere Bahnhofshelfer, selbst Flüchtlinge, tragen nach Möglichkeit stets alle Taschen, damit wir Frauen keine tragen müssen.

Ich denke schon, dass die Mehrheit der Flüchtlinge in der Lage ist sich zu benehmen und respektvoll mit Frauen umgehen kann.

Bei der Spendenlieferung habe ich trotzdem den Jungs vom Camp in Ludwigshafen zuerst eine „Standpauke“ gehalten. Als Mutter von vier Kindern kann ich das sehr gut.

Die Jungen waren danach ganz traurig und geknickt und ließen mir übersetzen: „Mrs. Gabriela, es ist nicht nötig, dass Sie uns das sagen, denn wir haben großen Respekt und Anerkennung für Frauen. Wir schämen uns, dass manche sich anders verhalten, aber wir selbst haben mit solchen Landsleuten nichts gemein.“

Ich glaube ihnen, da ich mit dem Herzen sehe. Wir dürfen die Flüchtlinge jetzt nicht hängen lassen und alle verurteilen. Ausländische Täter sollten unbedingt ausgewiesen werden, doch den anderen Flüchtlingen, der Mehrheit, gilt es auch weiterhin eine Chance in diesem Land zu geben.

Und das sehen auch andere so, denn zum Glück bringen mir weiterhin Menschen Spenden für die Jungs vom Messplatz, z. B. auch zwei Fahrräder und Rucksäcke, gespendet von einem Pfälzer Rockerclub.

- Alle sagten: „Das geht nicht, das wird nichts, das funktioniert nicht.“
Dann kam einer der wusste das nicht und hat`s gemacht. -